Ein Organisationsvorschlag ersetzt keine wirksame Aufgabenübertragung. Benennung, tatsächliche Fachkunde, Ressourcen, Weisungsrechte und Vertretung müssen zusammenpassen. Bei mehreren Arbeitgebern ist die notwendige Koordination gesondert zu organisieren.
Zuständigkeit, Fachkunde und Entscheidungsbefugnis Zusammenführen
Beitrag / Funktion
Benötigter eigener Beitrag und Grenze
Arbeitgeber / beauftragte Leitung
Geeignete Bereitstellung, Schutzmaßnahmen, Mittel und Entscheidungen im eigenen Verantwortungsbereich.
Anlagen-/Betriebsorganisation
Kranbestand, Nutzungsgrenzen, Zustände, Fristen und Übergaben führen; keine automatische Prüfbefugnis.
Kranführung
Anlagenbezogen befähigt und beauftragt bedienen, Kontrollen ausführen, Auffälligkeiten melden und unsichere Vorgänge unterbrechen.
Anschlagen und Einweisen
Geeignete Lastaufnahme herstellen, sichere Positionen einnehmen und eindeutige Verständigung gewährleisten.
Leitung besonderer Hebevorgänge
Gesamtvorgang vorbereiten und koordinieren; Beiträge, Steuerhoheit und Abbruchbedingungen verbinden.
Instandhaltung
Sichere Eingriffe, fachgerechte Wiederherstellung und technische Rückgabe im zugewiesenen Umfang.
Prüfpersonen
Anlassbezogen erforderliche Qualifikation und eigenständiges fachliches Urteil; keine Prüfung kraft Stellenbezeichnung.
Hersteller / Integrationsverantwortung
Produkt- und Konfigurationsnachweise sowie anwendbare Montage-, Betriebs- und Änderungsinformationen.
Tragwerk / Gebäude / Elektrotechnik
Baulichen Lastabtrag und Versorgung fachlich nachweisen; Gewerkegrenzen schließen.
Arbeitssicherheit / FM / Nutzer
Fachberatung, koordinierende Ressourcensteuerung und Bedarfsdefinition; keine pauschale Gesamtfreigabe aus Beratung.
Prüfsachverständige nach Anhang 3 BetrSichV erfüllen zusätzliche Anforderungen. Eine zur Prüfung befähigte Person, Kranführung und Instandhaltungsfachkraft sind nicht allein aufgrund ihrer Tätigkeit gegenseitig austauschbar.